LEADER in Thüringen

Unsere Region

Die LEADER-Region „Weimarer Land - Mittelthüringen“ umfasst den Landkreis Weimarer Land - ausgenommen das Stadtgebiet von Apolda - sowie Ortsteile der kreisfreien Städte Weimar und Erfurt. In der Region leben rd. 95.000 Einwohner auf einer Fläche von 924 km². Das ergibt eine Bevölkerungsdichte von 103 EW/km².

Überblick

Karte der Gebietsabgrenzung

Karte der Gebietsabgrenzung

Im Norden und Süden wird die Region Weimarer Land-Mittelthüringen durch die Kreisgrenze des Weimarer Landes abgeschlossen. Im Westen bezieht sie ländlichen Ortsteile der Stadt Erfurt ein und grenzt im Osten an die Stadt Jena. Die Region umschließt die kreisfreie Stadt Weimar, wobei deren ländlich geprägten Ortsteile ebenfalls eingebunden werden. Von der Stadt Apolda werden nur die ländlichen Ortsteile der Region zugeordnet.

Die Einbeziehung der ländlich geprägten Ortsteile der Städte ist bei der Regionsabgrenzung aus funktionaler Hinsicht unerlässlich. Aufgrund der Nutzung naturräumlicher Potenziale sowie der wirtschaftlichen und kulturellen anthropogenen Potenziale hat sich aus der historischen Entwicklung heraus zwischen den Städten und ihrem Umland ein weitreichendes Stadt-Umland-Beziehungsgeflecht entwickelt. Die historische Ost-West-Entwicklungsachse (Via Regia, B7, A 4) und die Nord-Süd-Entwicklungsachsen entlang der Bundesstraßen B 85 und B 87 bieten Möglichkeiten zu leistungsfähigen Industrie- und Gewerbeansiedlungen und sichern die Wirtschaftskraft der Region.

Die Städte Erfurt, Weimar und Apolda, deren ländlich geprägte Ortsteile Bestandteil der Region sind, sowie die direkt an die Region angrenzende Stadt Jena haben bedeutende zentralörtliche Funktionen und kulturhistorische Bedeutung. Die Ausgestaltung der Stadt-Umland-Beziehungen ist ein wichtiges Argument für die Regionsabgrenzung. Im großräumigen Bezug wird die Lage begünstigt durch die zentrale Lage innerhalb Thüringens und Deutschlands und der damit gegebenen Bedeutung für Ost-West- und Nord-Süd-Verbindungen mit nationaler und internationaler Bedeutung. Besondere Prägung und wirtschaftliche Ausrichtung erfährt die Region durch ihre Lage innerhalb der „Thüringischen Städtekette", in welcher sie sich als „grünes Bindeglied" versteht.

Der Naturraum der Region lässt sich in zwei Teile untergliedern. Zum einen das Gebiet nördlich des Ettersberges und des Ilmtales, welches dem Thüringer Becken zugerechnet wird. Zum anderen die Gebiete im Süden und entlang des Saaletales, welche der Ohrdrufer und Ilm- Saale- Platte angehören. Diese Gliederung lässt sich nicht nur geologisch und naturräumlich sondern auch in anthropogener (Siedlungsstruktur, Wirtschaft) Hinsicht nachvollziehen.